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Winter 2010: Die Lage im Norden E-Mail
News - Vermischtes
Donnerstag, 18. Februar 2010
Winterglätte wird Automatendieben zum Verhängnis
Das hatten sich sieben junge Lübecker sicherlich ganz anders vorgestellt, als sie am Mittwochabend, gegen 23:45 Uhr, vergeblich versuchten, in der Klempauer Straße in Krummesse, einen kompletten Zigarettenautomaten zu stehlen. Die siebenköpfige Männergruppe im Alter von 20 und 21 Jahren war hierzu mit einem weißen Landcruiser und einem grauen Fiat angereist. Nachdem sie zwei Abschleppseile um die Automatenhalterung gelegt hatten, versuchten sie mehrfach vergeblich, diese auf der winterglatten Fahrbahn, samt Automat, mit ihren Autos aus dem Boden zu reißen.
Die missglückten und offenbar zudem lautstarken Versuche blieben nicht unbemerkt. Zeugen informierten schnell und umfassend die Polizei, so dass mehrere Lübecker Streifenwagen die flüchtigen Fahrzeuge, samt Insassen, nach kurzer Zeit im Mönkhofer Weg anhalten und vorläufig festnehmen konnten.
Da sich nicht alle Tatverdächtigen mit einem Personalausweis ausweisen konnten, wurden diese Personen zur weiteren Überprüfung zur Dienststelle gebracht. Erst nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die sieben Lübecker wieder entlassen.
Das Kommissariat 12 der Lübecker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um weitere sachdienliche Hinweise unter 0451-131-0. Auf den sonst üblichen Hinweis, zur Ausrüstung des Autos mit geeignetem Reifenmaterial, verzichtet die Polizei in diesem Fall bewusst.

Donnerstag, 11. Februar 2010
Föhrden-Barl - Helfer mit Herz
Einen Retter mit Herz hatte in der Nacht zu Donnerstag, gegen 02:30 Uhr, ein 37-jähriger Mann aus Itzehoe. Der Fahrer eines Transporters hatte sich auf der Strecke nach Brokstedt, Redder, in einer Schneewehe festgefahren.
Aus eigener Kraft konnte er sich nicht mehr befreien und bat zunächst die Polizei um Hilfe. Die Beamten konnten den Mann jedoch nicht mit eigenen Mitteln aus dem Schnee befreien - wussten jedoch, wo Hilfe zu bekommen war. Sie klingelten bei einem Landwirt, der sich sofort bereit erklärte, den Wagen mit seinem Trecker aus der Schneewehe zu ziehen. Der Itzehoer konnte seine Fahrt unbeschadet und voller Dankbarkeit für den Helfer in der Nacht fortsetzen.

Schulausfall
Schulfrei am Donnerstag gibt es auf jeden Fall im Kreis Rendsburg-Eckernförde, im Kreis Plön, in der Stadt Kiel und auf Fehmarn. Wie es in den anderen Kreisen aussieht, ist jetzt Mittwoch um 18:30 Uhr noch nicht bekannt. Man wird wohl den Schneefall der Nacht abwarten müssen. Viele Busverbindungen sind bereits eingestellt worden.

Mittwoch, 10. Februar 2010
Erneuter Wintereinbruch führt zu Verkehrsbehinderungen und Unfälle in Flensburg und Kreis Schleswig-Flensburg
In der Zeit von 06:00 Uhr - 10:00 Uhr kam es aufgrund er erneuten Schneefälle zu insgesamt 11 Einsätzen in Flensburg und im Kreis Schleswig -Flensburg.
Dabei mussten acht Verkehrsunfälle aufgenommen werden. Dazu kamen noch drei Verkehrsbehinderungen durch LKW, die in Flensburg die Anhöhen nicht hochkamen und sich festfuhren oder sich auf der Strasse querstellten.
Bei den Unfällen wurde eine Person leicht verletzt. Bei den meisten Unfällen handelte es sich um Pkws, die in den Graben rutschten.
In der Adelbyer Strasse in Flensburg rutschte ein Müllwagen gegen einen parkenden Pkw. Auf einem Parkplatz in der Jürgensgaarder Strasse in Flensburg rutschte ein zum Schneeräumen ausgerüsteter Kleintrecker auf einen parkenden PKW. Die Sachschäden belaufen sich insgesamt auf mehrere tausend Euro. Es kam während der Bergungsarbeiten immer wieder zu kurzzeitigen Behinderungen.

Plön: Nicht nur "Zweibeiner" leiden unter den Wetterkapriolen
Heute Morgen ereigneten sich wieder zahlreiche Wildunfälle im Kreis Plön. Die Kälte und der anhaltende Schneefall treiben immer mehr Tiere in die Städte und Ortschaften. Ein Verkehrsteilnehmer kollidierte mit einem Reh im Stadtbereich Preetz.

Wenn der Schnee so hoch liegt und die Äsungsflächen vereist sind, hat es das Wild schwer, genügend Nahrung zu finden und die ohnehin futterarme Jahreszeit zu überleben. Auf der Suche nach Futter wagen sich die ansonsten scheuen Waldtiere immer weiter in bewohnte Gebiete vor. So ereignete sich heute Morgen gegen 7 Uhr in der Wilhelm-Raabe-Straße, mitten in Preetz, ein Wildunfall. Während der Autofahrer mit dem Schrecken davonkam, erlag das Reh seinen Verletzungen. Nur kurze Zeit später sichteten Verkehrsteilnehmer drei weitere Rehe im Stadtgebiet und informierten die Polizei. Beim Eintreffen der Preetzer Einsatzkräfte waren die Tiere jedoch schon von dannen gezogen.

Insgesamt hat die Polizei im Kreis Plön in der Zeit von 4 bis 8 Uhr acht Wildunfälle aufgenommen.

Autofahrer unterschätzen oft die Gefährdung durch Tiere, die unvermittelt die Straße überqueren. Vorsicht! Einem Wildtier folgen meist noch weitere.

- Reduzieren Sie bei Fahrten durch Wald- und Wiesengebiete die Geschwindigkeit, rechnen Sie insbesondere in den frühen Morgenstunden, bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel.
- Beachten Sie Warnschilder für Wildwechsel, passen Sie ihre Fahrweise an, seien Sie bremsbereit.
- Sofern Wild am Fahrbahnrand steht, ist folgendes Verhalten zu raten: Abblenden - Abbremsen - Hupen - Anhalten. Schalten Sie die Warnblinkanlage an, wenn sich die Tiere entfernen, passieren Sie die Stelle in Schrittgeschwindigkeit und beobachten Sie den Fahrbahnrand genau.
- Führen Sie bei plötzlichem Wildwechsel keine Ausweichmanöver in den Gegenverkehr durch. Bremsen Sie stark ab und halten Sie ihre Fahrspur. Gefährden Sie niemals Menschenleben für ein Tierleben - auch wenn Sie noch so gern für Tiere bremsen.
- Zweiradfahrer: Ein Zusammenstoß eines Zweiradfahrers mit einem Tier hat zumeist einen Sturz mit schwerwiegenden Verletzungen zur Folge. Deshalb sollten Sie als Motorradfahrer hierbei einer Kombination aus Bremsen und Ausweichmanöver immer den Vorzug geben.
- Halten Sie sofort an, sofern es zum Zusammenstoß gekommen ist, schalten Sie die Warnblinkanlage an und sichern Sie die Unfallstelle ab bzw. kennzeichnen Sie die Unfallstelle deutlich sichtbar.
- Berühren Sie kein Wild, nehmen Sie auf keinen Fall Wild mit, Sie können wegen Jagdwilderei belangt werden. Versuchen Sie nicht, verletztem Wild zu helfen. Sie können für die verletzten Tiere nichts Sinnvolles tun. Sie würden sich nur in Gefahr begeben.
- Melden Sie den Unfall der Polizei, machen Sie Angaben über das betroffene Tier, damit die Polizei ggf. unverzüglich den Jagdpächter informieren bzw. zur Unfallstelle rufen kann.

Mittwoch, 3. Februar 2010
A 23 - Glätteunfälle
(ots) Im Bereich der A 23 kam es am Mittwochmorgen zu einigen glättebedingten Verkehrsunfällen. Am Morgen war im Bereich Schafstedt ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Mittelschutzplanke geprallt. Der Fahrer blieb unverletzt. Ebenfalls unverletzt blieb der Fahrer eines PKW, der im Bereich Itzehoe-Süd aufgrund der Glätte verunfallte.
Leichte Verletzungen trug der Fahrer eines PKW davon, als er mit seinem Wagen gegen 06:10 Uhr, in Höhe Pinneberg-Nord nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Iglu
Grönland liegt in Schleswig-Holstein

Gegen 06:35 Uhr, blieb ein LKW etwa 500 Meter vor dem Parkplatz "Forst Rantzau" aufgrund eines technischen Defekts liegen. Der herbeigerufene Werkstattwagen kämpfte sich zu dem LKW durch.
Mit Unterstützung des THW wurde die Autobahn in Richtung Süden teilweise gesperrt. Dieses hatte erhebliche Folgen für den morgendlich einsetzenden Berufsverkehr. Kurz nach 11 Uhr war der Defekt am LKW repariert, der Fahrer konnte weiterfahren, die Sperrung aufgehoben werden.
Kurz nach 10 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem insgesamt sieben Fahrzeuge beteiligt waren. Ebenfalls im Bereich des Parkplatzes "Forst Rantzau", allerdings vor dem liegen gebliebenen LKW, Fahrtrichtung Süden, übersah ein Taxifahrer aufgrund der tiefstehenden Sonne das Stauende vor sich.
Der 45-jährige Fahrer bremste, geriet ins Rutschen und kollidierte mit einem PKW VW sowie einem Skoda. Die Insassen in den Fahrzeugen, ein 49-jähriger Mann und eine 41-jährige Autofahrerin, blieben unverletzt. Kurz nach dem Unfall fuhren vier weitere Fahrzeuge in die Unfallstelle, glücklicherweise kam auch hier niemand zu Schaden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf mindestens 50 000 Euro geschätzt. Für die Zeit der Bergungsmaßnahme wurde der Verkehr auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet.

BAB A7: Wieder glättebedingte Lkw-Unfälle auf der A7
BAB A7 / Schmalfeld / Kreis Segeberg: Nach dem Lkw-Unfall von gestern (wir berichteten) auf der Richtungsfahrbahn Süden Höhe Schmalfeld ereigneten sich heute (03.02.10, 05:20 Uhr) in der Gegenrichtung kurz nacheinander zwei Unfälle mit Sattelzügen. Verletzt wurde niemand. Höhe Schmalfeld (Richtung Norden) geriet aufgrund Glätte ein litauischer Sattelzug in den Graben. Der rechte Fahrstreifen war für die Dauer der Bergungsarbeiten von 06:30 Uhr bis 08:40 Uhr gesperrt. Nur eine Minute später ereignete sich Höhe Nützen ein weiterer Unfall. Ein Sattelzug war ins Schleudern geraten und quer zur Fahrbahn stehen geblieben. In diesem Fall war die Autobahn jedoch blockiert und musste voll gesperrt werden; es entwickelte sich ein kilometerlanger Stau. Erneut wendeten Pkw-Fahrer, um die Anschlussstelle Kaltenkirchen entgegen der Fahrtrichtung zu benutzen. Um 06:45 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Der Sattelzug war auf den Standstreifen gezogen worden, musste aber schließlich entgegen der Fahrtrichtung ebenfalls über die Anschlussstelle Kaltenkirchen von der Autobahn abgeschleppt werden. Der Vorgang wurde von der Polizei abgesichert. Einsatzende 08:40 Uhr.

Verkehrslage am Mittwochmorgen im Kreisgebiet Schleswig-Flensburg
Seit 06:00 Uhr haben sich im Kreisgebiet Schleswig - Flensburg und der Stadt Flensburg 8 Verkehrsunfalle ereignet, bei denen sich drei Lkws im Schnee festgefahren haben. Es wurde eine Person leicht verletzt und die A 7 in Richtung Norden für eine halbe Stunde voll gesperrt.
Um 06:05 Uhr hat in Klein Rheide ein Räumfahrzeug einen Zwillingsreifen verloren. Dieser schleuderte in einen entgegenkommenden Pkw und verkeilte sich derart im Kotflügel des Pkw, dass dieser abgeschleppt werden musste. Verletzt wurde hier niemand. Zur gleichen Zeit kam auf der B 77 in Höhe Heidbunge ein Pkw von der Fahrbahn ab. Auch dieser Pkw musste abgeschleppt werden. Um 06:12 Uhr fuhr auf der B 200 in Haurup ein Pkw in den Graben.
Wenige Minuten später drehte sich auf der A 7 kurz vor der Anschlussstelle Flensburg in Fahrtrichtung Dänemark ein 40 T Lkw und blieb entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf dem Überholfahrstreifen stehen. Der 22 jährige italiensche Fahrer wurde nicht verletzt. Die Bergung dauert ein Stunde, wobei die A 7 für eine halbe Stunde (bis 07:15 Uhr) in diesem Bereich voll gesperrt war.
Um 07:00 Uhr stießen auf der Gemeindestraße zwischen Tarp und Keelbek ein Traktor und ein Pkw im Begegnungsverkehr seitlich zusammen. Der 18 jährige Fahrer des Pkw wurde durch Scheibensplitter leicht verletzt. An dem Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 1500 Euro.
Zur gleichen Zeit fuhr in Flensburg im Adelsbyer Weg ein Pkw während des Abbiegens von der Osttangente in den Graben. Verletzt wurde hier niemand.
Um 07:14 Uhr fuhren sich auf dem Sieverstedter Kreisel auf der L 317 zwei Lkw fest, die nach einer halben Stunde ihre Fahrt fortsetzen konnten.
Gegen 08.00 Uhr hat sich in der Schützenkuhle in Flensburg bei ansteigender Fahrbahn ein Lkw festgefahren. Hier ist die Fahrbahn mittlerweile wieder frei.
Die Straßen im gesamten Kreisgebiet und der Stadt Flensburg sind schnee- bzw. eisglatt und behindern den Straßenverkehr.

Kreis Pinneberg: Glätteunfälle bis 07:30 Uhr
Im Kreis Pinneberg kam es seit gestern Abend zu insgesamt sieben glättebedingten Unfällen, die sich im gesamten Kreisgebiet ereigneten. Menschen kamen nicht zu Schaden, es blieb bei Blechschäden.
Auf der A 23, Fahrtrichtung Süden, blieb etwa 500 Meter vor dem Parkplatz "Forst Rantzau" ein LKW aufgrund eines technischen Defekts liegen. Die Auswirkungen auf den Berufsverkehr sind beträchtlich: Es bildete sich ein Rückstau, derzeit befindet sich das Stauenende zwischen Horst/ Elmshorn und Elmshorn.

Montag, 1. Februar 2010
In der Nacht zu Montag und am Montagmorgen ereigneten sich auf der A 23 mehrere Unfälle.
Am Sonntagabend, gegen 23:35 Uhr, fuhr eine 39-jährige Itzehoerin mit ihrem PKW Daihatsu in Richtung Norden. Sie kam etwa 600 Meter vor der Abfahrt Tornesch mit ihrem Wagen ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Die Frau blieb unverletzt, es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2500 Euro.
Eine Unfallflucht beging der Fahrer eines Transporters, als er gegen 01:50 Uhr auf der A 23, Fahrtrichtung Norden, in Höhe Nordhastedt, verunfallte. Er setzte seine Fahrt in Richtung Norden fort und wurde kurze Zeit auf der B 5, Parkplatz Hemmingstedt angehalten und überprüft. Der Fahrer blieb unverletzt, die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Hinweise auf Drogen- oder Alkoholkonsum ergaben sich nicht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Unfallflucht.
Am frühen Montagmorgen, gegen 5 Uhr, kam es auf der Autobahn, Richtung Süden, zu einem Glätteunfall. Ein 41-jähriger Husumer war mit seinem PKW BMW unterwegs, als er zwischen den Abfahrten Hohenfelde und Horst/ Elmshorn auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen verlor und gegen die Leitplanke prallte. Der Fahrer blieb unverletzt, der entstandene Sachschaden wird auf 5700 Euro geschätzt.
Gegen 07:10 Uhr kam es in Richtung Süden, zwischen Hohenfelde und Horst/ Elmshorn, zu einem Unfall, an dem drei PKW beteiligt waren. Der 31-jährige Fahrer eines PKW Opel fuhr auf den Peugeot einer 32-jährigen Itzehoerin auf. Infolge dessen drehte sich der Wagen der Frau und kollidierte auf der linken Fahrspur mit dem Mercedes eines 25-Jährigen. Alle Insassen blieben unverletzt, der Schaden beläuft sich auf ca. 8000 Euro.
Bei zwei weiteren Unfällen bis 09:30 Uhr zwischen Heide-Süd und Albersdorf sowie im Bereich Schenefeld, Fahrtrichtung Norden, entstanden Blechschäden.

Sonntag, 24. Januar 2010
Erneut behindern Schneeverwehungen den Straßenverkehr
Polizei (ots) In der Nacht zu Sonntag kam es durch den aufkommenden starken Ostwind erneut zu Schneeverwehungen im östlichen Kreisgebiet Schleswig-Flensburgs. Um 21:30 Uhr wurden von der B 199 zwischen Kappeln und Gelting 30 bis 40 cm hohe Schneeverwehungen gemeldet, die den Einsatz der Straßenmeisterei nach sich zogen.

Im Bereich Sörup blieben gegen 04:15 Uhr zwei Taxen in Schneeverwehungen stecken und konnten nur mit Hilfe Dritter herausgezogen werden. Kurz vor 05:00 Uhr blieb zwischen Steinfeld und Süderbrarup ein Pkw in einer Schneewehe stecken. In allen Fällen wurden keine Personen verletzt, es kam zu leichten Sachschäden.

Der Wetterbericht sagt für die kommende Nacht und den Wochenanfang erneut Schneefälle und Ostwinde voraus, so dass wieder mit Straßenglätte und Schneeverwehungen zu rechnen ist. Es ist daher erneut mit Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs zu rechnen. Die Polizei rät:
Stellen Sie sich auf längere Fahrzeiten ein. Fahren Sie entsprechend früher los und vor allem: Fahren Sie langsam und entsprechend vorsichtig.

Donnerstag, 14. Januar 2010
Kreis Segeberg - Glätteunfälle seit Mittwochabend
(ots) Bis heute Vormittag, 10:30 Uhr verzeichnet die Polizei im Kreis Segeberg knapp 15 glättebedingte Verkehrsunfälle. Im Bereich Braak kam gegen 07:20 Uhr eine 43-jährige Boostedterin mit ihrem PKW Daihatsu nach rechts von der Fahrbahn ab. Die Frau wurde leicht verletzt. Auf der B 432, zwischen Leezen und Groß Niendorf verunfallte gegen 7 Uhr ein 23-jähriger PKW-Fahrer mit seinem VW Golf. Er geriet auf einer Schneewehe ins Schleudern und rutschte in den Graben. Der junge Mann blieb unverletzt.

Zwischen Pronstorf und Eilsdorf steckte gegen 7 Uhr ein Linienbus in einer Schneewehe fest, welcher von einem Traktor befreit werden musste. Der Busfahrer und sein Fahrgast (1 Person) blieben unverletzt.

Zwischen Bühnsdorf und Söhren blieb gegen 06:50 Uhr der 56-jährige Fahrer eines Kurierdienstes in einer Schneewehe stecken, nachdem er sich auf sein Navi verlassen hatte. Der Mann war abgebogen, obwohl durch die Schneeverwehungen eine Durchfahrt nicht möglich war. Der Mann konnte mit seinem Kurierfahrzeug aus der Schneewehe geschoben werden.

Zwischen Nahe und Wakendorf II kam gegen 06:30 Uhr ein Chevrolet ins Schleudern und drehte sich um 180 Grad, die 43-jährige Fahrerin blieb unverletzt.

Zwischen Wakendorf II und Wilstedt kamen gegen 05:40 Uhr ein Kleintransporter und ein LKW von der Fahrbahn ab und landeten im Graben. Die Insassen blieben unverletzt, die Fahrzeuge wurden von Abschleppern geborgen.

In der Nacht, gegen 03:45 Uhr, verfuhr sich ein PKW. Anstatt Richtung Sylt, leitete das Navigationsgerät das Fahrzeug nach Geschendorf. Dort endete die Fahrt in der Straße "Im Winkel", in einer Schneewehe. Die Insassen, darunter ein Säugling, wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Geschendorf befreit. Es kam niemand zu Schaden.

Am Mittwochabend, gegen 20:30 Uhr, kam auf der Strecke zwischen Wensin und Gnissau auf der B 432 ein PKW von der Fahrbahn ab und rutschte in den Graben. Es wurde niemand verletzt.

Kurz nach 19 Uhr verunfallte auf der K 102, zwischen Latenfeld und Klein Kummerfeld ein PKW Peugeot, der Arzneimittel ausfuhr. Der 49-jährige Fahrer war mit seinem Wagen ins Schleudern geraten, hatte sich gedreht und war gegen einen Baum geprallt. Der Mann wurde leicht verletzt, am Fahrzeug entstand Sachschaden.

Gegen 17.35 Uhr blieb auf der K 87, zwischen Wahlstedt und Fehrenbötel, ein LKW stecken, der jedoch ohne fremde Hilfe wieder befreit werden konnte.

In Norderstedt mussten gegen 21:30 Uhr auf der Schleswig-Holstein-Straße zwei PKW und ein LKW befreit werden. Die Fahrzeuge waren in Schneewehen stecken geblieben, Schäden entstanden nicht. Im Gutenbergring rutschte gegen 17:30 Uhr der Fahrer eines PKW auf zwei geparkte Fahrzeuge und wurde durch den Unfall leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.

Die Polizei appelliert weiter an die Autofahrer vorsichtig zu fahren und ihre Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen. Auf freien Strecken kann es aufgrund des Windes immer wieder zur Schneeverwehungen auf der Fahrbahn kommen.

Winter sorgte in der Nacht für Verkehrsbeeinträchtigungen
(ots) Glätte und Schneeverwehungen sorgten auf den Straßen des nördlichen Schleswig-Holsteins für mehrere nächtliche Einsätze von Polizei und Rettungsdiensten. Ebenfalls für die Nacht anstehende Schwertransporte wurden vorsorglich abgesagt.

In verschiedenen Ortschaften der Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg rutschte ein halbes Dutzend Fahrzeuge jeweils in den Graben, davon allein viermal auf der Bundesstraße 200 bei Paulsgabe. Dabei wurden insgesamt drei Personen leicht verletzt.

Auf der B 5 bei Niebüll wurde ein Kurierfahrzeug von einer Windböe erfasst und gegen einen Baum gedrückt. Der Fahrer des Wagens wurde eingeklemmt und erlitt ebenfalls Verletzungen, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten.

Auf der Kreisstraße 90 bei Hürup geriet ein Pkw in eine Schneewehe und rutschte in den Gegenverkehr, wo das Fahrzeug frontal mit einem Entgegenkommenden kollidierte. Auch hier gab es zwei Leichtverletzte.

Pendler sollten sich auf mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen durch Glätte und streckenweise auftretende Schneeverwehungen einstellen und entsprechend früh los fahren, um morgendlichen Stress zu vermeiden. Die Polizei rät zu insgesamt angepasster und sehr vorsichtiger Fahrweise.

Dienstag, 12.1.2010
A7/A215: Glättebedingte Unfälle auf den Autobahnen
Die Beamten des Polizei-Autobahnreviers Neumünster hatten gestern Nachmittag (11.01.10) gut zu tun, glättebedingte Verkehrsunfälle aufzunehmen. Meist blieb es bei Blechschäden. Auch ein Funkstreifenwagen hat nur noch Schrottwert.

Gegen 15:50 Uhr geriet ein Fahrzeug kurz vor dem Bordesholmer Dreieck (A 215 Richtung Süden) ins Rutschen, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen - Blechschaden. Um 17:59 Uhr kam auf der A 7 Höhe Anschlussstelle Warder (Fahrtrichtung Süden) ein Pkw von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Zwei Insassen wurden leicht verletzt. Kurz nach 18:30 Uhr kam es beim Alleinunfall eines Autos Höhe der Anschlussstelle Bad Bramstedt mit Fahrtrichtung Norden zu einem glättebedingten Unfall mit Blechschaden. Drei Autos stießen um 18:50 Uhr zusammen Höhe der Anschlussstelle Quickborn (Fahrtrichtung Süden). Auch hier blieb es bei Blechschaden. Bei einem Zusammenstoß eines Sattelzuges mit einem Pkw um 19:40 Uhr wurde ein Mensch leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich auf der A 7 Höhe Neumünster-Süd mit Fahrtrichtung Süden.

Und gegen 20 Uhr hatten Beamte der Polizei in Henstedt-Ulzburg kurz vor der Anschlussstelle Henstedt-Ulzburg (Richtung Süden) einen Unfall aufzunehmen, da die Funkwagen des Autobahnreviers ausgebucht waren. Zu dem Zweck hatten die Beamten den Funkwagen mit Blaulicht auf dem Seitenstreifen abgestellt und diesen verlassen, um die Unfallstelle zu sichern beziehungsweise den Unfall aufzunehmen. Ein heran nahender Fahrer eines Lkw mit Anhänger, beladen mit Leergut, erkannte die Unfallstelle und leitete ein Bremsmanöver ein. Bei Fahrbahnglätte stellte sich der Anhänger jedoch quer zur Fahrtrichtung. In der Folge geriet der Lastzug außer Kontrolle und stieß mit dem unbesetzten Funkwagen zusammen. Die Ladung des Zugfahrzeugs kippte auf die Fahrbahn. Verletzt wurde niemand. Die Richtungsfahrbahn musste komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Ein kurzerhand zweckentfremdeter Schneepflug der Autobahnmeisterei räumte den Überholfahrstreifen nicht nur vom Schnee, sondern auch vom Leergut. Erst gegen 04:30 Uhr (12.01.10) konnte die Richtungsfahrbahn Süden wieder komplett freigegeben werden. So lange zogen sich die Bergungs- und Aufräumarbeiten auf der A 7 hin. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Autobahnpolizei Bad Oldesloe rückte 13 Mal aus
(ots)Auf den Bundesautobahnen 1 und 20 kam es in der Zeit vom Montagnachmittag bis Dienstagfrüh zu insgesamt 13 Glätteunfälle. Die meisten Unfälle ereigneten sich auf der Bundesautobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Stapelfeld und Ahrensburg.
Trotzdem die Winterdienste rund um die Uhr unterwegs waren, hatten 13 Autofahrer ihre Geschwindigkeiten nicht den winterglatten Straßenverhältnissen angepasst und kamen ins Rutschen.
Glücklicherweise blieb es überwiegend bei Blechschäden. In zwei Fällen trugen die Autofahrer leichte Verletzungen davon. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 45.000 Euro.

Schule am 12. Januar 2010
Die offizielle Meinung ist, dass es am Dienstag im gesamten Schleswig-Holstein keinen Schulausfall geben wird. Allerdings: Es schneit noch. Wer weiss, wie es morgen früh aussieht. Vielleicht sollten die ganz kleinen Würmer besser zuhause bleiben - vor allem auf dem Land.
Ostholstein und Bad Segeberg
11. Januar 16:15 - Im Landkreis Ostholstein findet die Schule wie gewohnt statt. Nur bei kleinen, eventuell eingeschneiten Schulen entscheiden die Schulleiter, ob der Unterricht ausfällt.
11. Januar 14:50 - Der Kreis Segeberg gibt bekannt: Am Dienstag, den 12.1.2010 findet der Schulbetrieb an den allgemein- und berufsbildenden Schulen des Kreises Segeberg planmäßig statt.
Schleswig-Holstein
11. Januar 14:30. Bis auf die obige Meldung ist noch nicht bekannt, ob und wo am 12. Januar ein Schulausfall stattfindet. Ob und wo die Schulen geschlossen bleiben, entscheidet das Ministerium für Bildung und Kultur. Das Ministerium macht seine Entscheidung von den Lageberichten der Polizei abhängig. Nachdem am Sonntag eine Meldung der Polizeipresse die andere jagte, ist es heute eher ruhig. Aber die Beamten werden sicher ausreichend zu tun haben. Sobald Ostufer.Net Neuigkeiten erhält, werden wir berichten.
Die Redaktion würde ja allen gerne einen Schul- und Arbeitsausfall verordnen und einen allgemeinen Schneemannbautag ausrufen, aber das liegt leider nicht in unserer Macht :)

Und wie haben Sie die letzten Tage erlebt? Schreiben Sie uns doch mal. Ganz unten unter "Kommentar".

Im Folgenden die Meldungen der Polizei von Sonntag, 10. Januar 2010 mit Uhrzeit. Weitere Meldungen werden von Ostufer.Net so schnell wie möglich veröffentlicht.

Schneeverwehungen und Schulausfall in Teilen Schleswig-Holsteins
18:00 - Am Wochenende 9./10. Januar 2010 ist es aufgrund der extremen Witterungslage durch Schneeverwehungen und Straßenglätte teilweise zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr gekommen. Zahlreiche Kreis- und Landesstraßen waren nicht passierbar.
Aber aufgrund der Vorhersehbarkeit und der Tatsache, dass sich die Verkehrsteilnehmer an die Empfehlungen gehalten haben, ihre Fahrten auf das Nötigste zu beschränken, ist es nicht zu erhöhten Verkehrsunfallzahlen gekommen. In der Nacht bis in die Morgen-stunden kam es landesweit zu 50 Unfällen leichterer Art. Im Laufe des Sonntags zählte die Polizei 60 überwiegend leichte Unfälle. In Dithmarschen kam es dabei jedoch zu 2 Schwer- und 1 Leichtverletzten. Schwerpunkt der Behinderungen war der südöstliche Landesbereich. Im Laufe des Sonntags haben Wind und Schneefall nachgelassen, so dass sich die Situation etwas entspannt hat. Auch die Deichbruchgefahr in Dahmeshöved/OH konnte durch Einsatz zahlreicher Helfer und Rettungskräfte gebannt werden.

Schulausfall
Aufgrund der Witterung am Montag, 10.Januar 2010, fällt nach Entscheidung des Bildungsministeriums in folgenden Landkreisen an allen öffentlichen Schulen der Unterricht aus: Kreis Rendsburg-Eckernförde, Kreis Bad Segeberg, Kreis Plön, Kreis Stormarn und Kreis Ostholstein.

Fährausfall
Im Bereich der Kieler Förde findet am Montag witterungsbedingt auch kein Fährverkehr mit der Fördeschifffahrt statt.

Ostholstein: Unwetterlage entspannt sich leicht
17:12 - Die Lage im Kreis Ostholstein und in der Hansestadt Lübeck hat sich in den letzten Stunden etwas entspannt. Lediglich die Situation auf der Insel Fehmarn wird noch als angespannt bezeichnet. Hier ist nach wie vor nur die E 47 von den Schneemassen geräumt, alle übrigen Straßen sind teilweise voll gesperrt. Die Inselbewohner müssen sich in den nächsten Stunden damit abfinden, dass die Straßen frühestens am kommenden Morgen wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden. Auch ein kurzfristiger Stromausfall am Vormittag auf Fehmarn und in Großenbrode konnte wieder behoben werden.

Auf dem Ostholsteiner Festland sind die meisten Straßen wieder frei, nur die Bundesstraße 501 nördlich von Grömitz bereitet den Einsatzkräften noch Sorgen. Hier werden die Räumarbeiten noch mindestens bis in die Nacht gehen. Auch die beiden gefährdeten Deiche am Fehmarnsund und bei Dahmeshöved konnten bis jetzt gehalten werden. Hier dauern die Arbeiten noch an, die Feuerwehren haben die Situation unter Kontrolle.

Inzwischen konnten auch alle Autofahrer, die mit ihren Fahrzeugen in Schneewehen feststeckten, aus ihren misslichen Situationen befreit werden. Zu Personenschäden ist es nach bisherigen Erkenntnissen nicht gekommen, viele Autofahrer haben sich an den Rat der Polizei gehalten und auf freiwillige Fahrten mit dem PKW verzichtet.

Der Fährverkehr am Priwall in Travemünde wurde wieder aufgenommen. Auch der Pegelstand der Trave in der Lübecker Altstadt hat sich wieder beruhigt, ist leicht rückläufig und liegt bei 6,27 m. Einige Straßen sind zwar noch für den Fahrzeugverkehr gesperrt, jedoch rechnet man in der kommenden Nacht nicht mit erneutem Niederschlag. Der böige Wind soll leicht nachlassen, die teilweise erreichten Stärken von bis zu 11 Bft sollen sich auf 8 bis 10 Windstärken reduzieren, was jedoch bedeutet, dass insbesondere in den flachen Gebieten weiterhin mit Verwehungen gerechnet werden muss. Erst in den nächsten Tagen wird das genaue Ausmaß der entstandenen Schäden festzustellen sein.

Pressemitteilung des Kreises Segeberg zu Lage - Schulausfall im Kreis Segeberg
17:08 - Ostkreis Segeberg: Die A20 Bad Segeberg Richtung Lübeck ist befahrbar! Lübeck Richtung Geschendorf bis Geschendorf ist für den Individualverkehr gesperrt, nur für Rettungs- und Räumungsdienst frei.

Die A20 Geschendorf Richtung Bad Segeberg ist befahrbar.

Die Orte Neuengörs, Altengörs und Söhren sind wieder erreichbar. Ebenso ist Wakendorf 1 von Bad Oldeslohe her kommend wieder erreichbar. Die Straßen von Ahrensbök Richtung Glasau ist nicht befahrbar.

Groß Niendorf Richtung Heiderfeld und Tönningstedt nicht befahrbar.

Traventhal-Dreggers ist eingeschränkt befahrbar. Die ARGE Bauhof ist zuversichtlich die Strecke bis ca. 17:00 Uhr geräumt zu haben.

Westkreis Segeberg
Die Straße Alveslohe Richtung Kaltenkirchen ist befahrbar, die Strecken Borstel Richtung Seth und Tönningstedt sind nicht befahrbar.

Die Lage stabilisiert sich von Stunde zu Stunde. Die Straßenmeisterei in Bad Segeberg und die Einsatzleitung der ARGE Bauhof, sind trotz alle Herausforderungen und Belastungen seit gestern abend und über Nacht hinweg, Zuversichtlich alle Straßen Stück für Stück geräumt zu bekommen. Kritische Punkte sind neben der A 20 , die oben angegebenen Orte im Ostkreis. Am morgigen Montag fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen sowie den Berufsschulen im Kreis Segeberg aus.

Kreis Segeberg - Ergänzende Pressemitteilung zur Lage
Hier: Eingeschneite Ortschaften

15:15 - Die Ortschaften Wakendorf 1, Altengörs, Neuengörs und Söhren sind zur Zeit nicht erreichbar. Die Orte Nehms und Bahrenhof sind nur bedingt erreichbar. In den Orte Götzberg, Wakendorf 2 und Schlamersdorf läuft die PKW / LKW-Bergung durch Kräfte des THW. Die Straße Ahrensbök- Glasau / Sarau ist nicht befahrbar.

Daisy im Kreis Segeberg angekommen - Bürgertelefon eingerichtet
12:18 - Im Kreis Segeberg sind seit der Nacht zu Sonntag starker Schneefall und Ostwind zu verzeichnen. Im Osten des Kreises (östlich der Achse A 21/ ehemals B 404) kommt es zu Schneeverwehungen von 2-3 Metern Höhe. Die Hauptverkehrsstraßen (Bundesstraßen) sind dort - bis auf die A 20 - passierbar. Die A 20 ist frei von Bad Segeberg bis Autobahnkreuz Lübeck - in umgekehrter Richtung ist die A 20 zwischen dem Autobahnkreuz Lübeck bis zur Anschlussstelle Geschendorf gesperrt. Die ehemalige B 206 wird derzeit geräumt.

Durch ständigen Schneefall und starke Winde verändert sich die Lage ständig. Zurzeit ist die Auffahrt Mönkhagen zur Autobahn 20 trotz mehrfacher Räumung nicht passierbar.

Nebenstraßen im östlichen Teil, also Kreis- und Gemeindestraßen sind zu großen Teilen unpassierbar.

Die Bahnverbindung zwischen Bad Oldesloe und Bad Segeberg ist seit 10:10 Uhr wieder freigefräst.

ES WIRD DRINGEND DARUM GEBETEN, AUF DAS AUTOFAHREN AM HEUTIGEN SONNTAG ZU VERZICHTEN! ABHÄNGIG VON DER SICH WEITER ENTWICKELNDEN WETTERLAGE ERWÄGT DER KREIS SEGEBERG, EIN FAHRVERBOT ZU VERHÄNGEN.

DER KREIS SEGEBERG HAT EIN BÜRGERTELEFON EINGERICHTET, TEL. 04551 - 89880

Bitte verwenden Sie bei Fragen diese Telefonnummer, um die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr nicht weiter zu belasten.

Aufgrund der besonderen Lage koordiniert die Technische Einsatzleitung mit der Kreisverwaltung unter der Leitung der Landrätin seit Sonntagnacht die zu treffenden Maßnahmen. Im Einsatz sind zurzeit die Technische Einsatzleitung des Kreises Segeberg mit Mitarbeitern der Kreisverwaltung Segeberg, sowie Kräfte des THW, Rettungsdienstes, Polizei und Feuerwehr.

Kommunale Räumfahrzeuge, die Straßenmeistereien, private Unternehmen und Landwirte sind auch die ganze Nacht im Dauereinsatz seit gestern Abend.

Bad Segeberg - Verkehrslage im Kreis Segeberg
8:51 - Die Polizeidirektion Bad Segeberg informiert darüber, dass im gesamten Kreisgebiet Segeberg der öffentliche Straßenverkehr erheblich infolge der aktuellen Schneelage stark beeinträchtigt ist.

Derzeit sind die Bundesstraßen im Kreisgebiet noch passierbar. Die Bundesautobahn A 20 ist zwischen Bad Segeberg und dem Autobahnkreuz Lübeck voll gesperrt. Auch der Bahnverkehr zwischen Bad Segeberg und Bad Oldesloe musste eingestellt werden.

Insbesonders betroffen ist das östliche Kreisgebiet. Hier sind nahezu alle Nebenstraße nicht mehr passierbar. Räumdienste und auch das THW sind bemüht, die Fahrbahnen wieder befahrbar zu machen und Personen aus in Schneewehen festsitzenden Fahrtzeugen abzubergen.

Akute Notlagen sind der Polizeidirektion Bad Segeberg bislang noch nicht gemeldet worden. Dennoch rät die Polizei derzeit eindringlich, wenn nicht absolut erforderlich, sich mit dem Pkw in den öffentlichen Straßenverkehr zu begeben. Es wird angeraten, sich über Rundfunk auf dem Laufenden zu halten.

Fahrverbote sind für den Kreis Segeberg nicht ausgesprochen. Hierüber entscheidet die Landrätin.

Schneesturm in Lübeck und Ostholstein
6:48 - Seit Samstag beschäftigt ein Schneesturm über Lübeck und Ostholstein zahlreiche Einsatzkräfte. Die Situation wird als unverändert angespannt bezeichnet. In Ostholstein sind fast alle Nebenstraßen, wie Gemeinde- und Kreisstraßen unpassierbar. Lediglich die Autobahnen und Bundesstraßen werden in Minutenabständen geräumt. Trotzdem kommt es auch hier zu Behinderungen durch plötzlich auftretende Schneewehen. Die Bundesstraße 501 bei Grömitz ist teilweise gesperrt, auch die Landestraße 309 bei Ratekau ist nicht mehr befahrbar.

In Neustadt, Heiligenhafen und auch an anderen Badeorten tritt die Ostsee über die Ufer, bislang halten die Deiche.

Bei Dahmeshöved droht ein Deich zu brechen, hier helfen zahlreiche Menschen und versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Auf der Insel Fehmarn geht fast nichts mehr, hier ist nur die E 47 befahrbar, alle Ortschaften sind mehr oder weniger sich selbst überlassen.

Auch in der Hansestadt Lübeck kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen. So hat die Priwallfähre ihren Betrieb bis auf weiteres komplett eingestellt. Von der Landseite aus Mecklenburg-Vorpommern ist der Priwall zurzeit auch nicht erreichbar, auf den Straßen befinden sich meterhohe Schneewehen, so dass der priwall sozusagen von der Außenwelt abgeschnitten ist. Kleine Ortschaften, wie Blankensee, Vorrade oder Wulfsdorf und auch unzählige Dörfer in Ostholstein sind auf dem Land- und Wasserwege nicht erreichbar.

Der Pegelstand der Trave beträgt inzwischen 6.50 m in der Lübecker Altstadt, das Wasser ist längst über die Ufer getreten. Auch in Travemünde ist die Situation äußerst angespannt. Die Wellen der Ostsee peitschen gegen die steinerne Strandpromenade ist reißen mit ungeheurer Wucht Ziegelsteine aus der Mauer, die dann unkontrolliert herumfliegen. Der Bereich ist größtenteils abgesperrt, für Schaulustige besteht akute Gefahr, von herumfliegenden Teilen verletzt zu werden. Bislang sind trotzt der immens hohen Einsatzlage keine Verletzten zu beklagen.

Allein in Ostholstein gingen heute Nach 253 Notrufe bei der Polizei ein. Räumdienste haben die ganze Nacht durchgearbeitet, ständig drohen Baugerüste umzuwehen oder Bäume abzuknicken. Viele Menschen, die heute Morgen auf dem Weg zu Arbeit sind, stecken mit ihren Fahrzeugen in den meterhohen Schneewehen fest. Selbst Rettungskräfte können die verschneiten Gebiete nicht oder nur mit großer Zeitverzögerung erreichen.

Die Polizei bitte die feststeckenden Autofahrer um Geduld. Nochmals ein Hinweis: Alle Menschen in Lübeck und Ostholstein sollten das Autofahren, wenn es irgendwie geht, unbedingt vermeiden. Die Ortsdurchfahrten wirken oft trügerisch, beim Erreichen der "freien Fläche" steckt man nur wenige hundert Meter nach der Ortsgrenze in einer Schneewehe fest.

Wann Entwarnung gegeben werden kann, steht noch nicht fest.


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Kommentare (5)Add Comment
Eduard Lichtenwald
11.01.2010
94.134.16.114
Stimmen: +5
Dienstag Schule

Also mit dem Fahrrad wird es schon sehr schwer für mich in die Schule zu kommen smilies/wink.gif
Aber was soll man machen.
LG
Eddy

Justine
11.01.2010
85.177.175.164
Stimmen: +4
Schule ?!

Ich denke mal, dass viele, vor allem Erwachsene, mit dem Beitrag nicht zufrieden sein werden.

Allerdings wäre ich nicht dafür, dass es morgen Schule geben sollte. Es ist nicht nur der Schnee, der es überhaupt schwer macht in die Schule zu kommen, sondern auch diese schlimme Kälte! Wir müssen dann schließlich draußen auf dem Schulhof stehen und uns (entschuldigen Sie bitte die Ausdrucksweise) den Arsch abfrieren, während die Lehrer mit ihrem Kaffee im Klassenzimmer hocken.

Aber ich muss Neubauer zustimmen. Es sieht schön aus. smilies/smiley.gif

Schnitz
11.01.2010
84.140.227.49
Stimmen: +6
Am Dienstag Schule

Meiner Meinung nach, sollte man das noch einmal überdenken, denn die Straßen sind verdammt glatt und immer noch voller Schnee.

Wolfgang
11.01.2010
89.27.234.203
Stimmen: +0
Schnee 2010 Fotos - Martensrade

Unter Rubriken auf Galerie gehen, weiter auf Natur
dann Landschaft.Fotos in Schnee Januar 2010.

Direkter Link zur Galerie

Neubauer
11.01.2010
82.83.135.255
Stimmen: +0
Preetz in Holstein

Wir haben genug zu essen gebunkert, die Heizung funktioniert, und ich muss am Mittwoch erst wieder aus dem Haus. Alles im grünen Bereich. Und es sieht draußen so schön aus!

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