| Climate Shame – we shave our heads |
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Scheitern des UN-Klimagipfels hinterlässt Fassungslosigkeit (ib) Um ihre Fassungslosigkeit angesichts des Scheiterns des Klimagipfels zum Ausdruck zu bringen, haben sich rund 30 Menschen vor dem Bella Center in Kopenhagen öffentlich den Kopf rasiert. Die Unfähigkeit der Regierungen der Industrieländer, einen katastrophalen Klimawandel zu verhindern und für Klimagerechtigkeit zu sorgen, löst bei vielen Menschen Bestuürzung und Sprachlosigkeit aus. Die bisherigen Verhandlungen sind nicht einmal annähernd an den starken, fairen und bindenden Vertrag herangekommen, den die Welt so dringend braucht. Trotz der enormen Dringlichkeit zu handeln, sind die Industrieländer nicht bereit, ihre historische und gegenwärtige Verantwortung zu übernehmen. Sie haben sich nicht zu der wissenschaftlich belegten, notwendigen CO2-Reduktion von mindestens 40% bis 2020 "zuhause" verpflichtet. Ebenso wenig sind sie zu den erforderlichen Transferzahlungen an den Globalen Sünden für Vermeidung, Anpassung und Waldschutz von mindestens 110 Milliarden Euro ab 2020 bereit. Damit ignorieren sie, dass ein gerechtes globales Klimaabkommen und ein grundlegender Wandel des weltweiten Wirtschaftens notwendig sind, um langfristig die Lebensgrundlagen der Menschheit zu erhalten. Mit dieser spontan initiierten Demonstration ihrer Fassungslosigkeit griffen die Klimapiraten die Stimmung auf, die momentan bei ihnen und im Umfeld der Klimakonferenz vorherrscht. Die Klimapiraten sind mit zwei Traditionssegelschiffen aus Deutschland nach Kopenhagen angereist um sich für ein starkes, faires und verbindliches Klimaschutzabkommen einzusetzen.
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