Umstrittener Ex-Manager von Vattenfall soll an Sicherheitsanalyse mitarbeiten
(ots) Bei Vorarbeiten zum geplanten Atom-Endlager in Gorleben soll auch ein ehemaliger Pannen-Manager des Energiekonzerns Vattenfall mitwirken. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, wird Dr. Bruno Thomauske an einer "vorläufigen Sicherheitsanalyse" beteiligt, die demnächst im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt wird. Thomauske war Geschäftsführer der Atomsparte im Vattenfall-Konzern, als in dessen Reaktor Krümmel ein Trafobrand ausbrach und einen gefährlichen Zwischenfall verursachte. Nach massiven Vorwürfen wurde er von seiner Funktion entbunden. Heute hat er einen Lehrstuhl an der Technischen Hochschule Aachen, der vom Energiekonzern RWE gefördert wird.
August, es herrscht Hochsaison für Feste aller Art. Unausweichliche Folge dessen, sind Scherben an den unmöglichsten Orten. Wiesen, kleine Bäche, Biergärten, Grillplätze, nirgendwo ist der Vierbeiner mehr sicher. Überall läuft der Barfußgänger Hund Gefahr, sich üble Schnittverletzungen im Bereich der Pfoten zuzuziehen. Verletzt sich das Tier, betrachtet der Tierbesitzer oft verzweifelt das Unglück und weiß sich nicht zu helfen.
Zehnjährige Meeresexpedition auf wissenschaftlicher Fahrt durch deutsche Ost- und Nordsee
(nf) Das Expeditionsschiff "Fleur de Passion", ein zum Zweimaster umgebautes deutsches Kriegsschiff aus dem zweiten Weltkrieg, läuft am kommenden Donnerstagabend (05.08.2010) im Neuen Hafen von Bremerhaven ein. Seit Anfang Juli ist das Flagschiff der Changing Oceans Expedition im wissenschaftlichen Auftrag unterwegs durch deutsche Gewässer. Vor wenigen Tagen ging ein Team von Wissenschaftlern des Deutschen Meeresmuseums Stralsund in Wismar von Bord, nachdem sie zuvor eine dreiwöchige Forschungsfahrt absolviert haben. Die Forscher aus Stralsund dokumentieren den Zustand verschiedener Schutzgebiete der westlichen und südlichen Ostsee unter Wasser. Es konnten während der Fahrt umfangreiches Bild- und Filmmaterial von naturbelassenen wie auch genutzten Regionen erstellt werden. Diese Momentaufnahmen der Ostsee werden Eingang in die Ausstellungen des Museums und OZEANEUMs finden. Das Dokumentationsprojekt soll auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden.
(ots) Bereits am Samstag früh, 31.07.2010 gegen 8:00 Uhr, wurde die Bundespolizei im Kieler Hauptbahnhof zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Eine Entenmutter hatte sich mit ihren acht Sprösslingen im Gleis 4 "eingenistet", die Jungen waren aber aus dieser Position heraus wohl nicht in der Lage, eine der Bahnsteigkanten zu erreichen und kauerten sich um die Entenmutter herum. Da durch die ungünstige Platzwahl keine Züge auf diesem Gleis einfahren konnten, ohne die kleine Familie zu gefährden, holten Beamte der Bundespolizei die Entenfamilie aus dem Gleisbereich und transportierten sie "unter Polizeischutz" an die Hörn. Dort verließen Mutter und Nachkömmlinge laut schnatternd den Karton und stürzten sich - augenscheinlich zufrieden und erleichtert - ins kühle Nass.
"Ente" gut, alles gut.
Die Deutsche Wildtier Stiftung: Toleranz gegenüber Wespen - sie wollen nur naschen
(eg) Das Leben der Arbeiterinnen ist hart! Wespen schleppen unermüdlich Insekten wie Fliegen, Mücken und Motten ins Nest, um damit die Larven-Brut zu füttern. Kurz vor ihrem Tod im Herbst, geraten die fleißigen Arbeiterinnen dann häufig mit den Menschen in Konflikt. "Dabei kommen sie nur an unsere Kaffeetafeln, um ein wenig Süßes zu naschen", sagt Birgit Radow, Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung. Sie fordert Toleranz und Solidarität mit den Arbeiterinnen.
Auf 700 Außenplätzen laden Bars und Restaurants zum Schiffeschauen ein
(ev) Panoramablick statt Breitbildleinwand. Frischer Fisch und Bügelverschluss-Bier statt Popcorn und Cola. Und als "Hauptfilm" das maritime Treiben eines quirligen Fischerei-, Dampfer- und Yachthafens: In Kappeln am Ostseefjord Schlei dürfen sich die Gäste auf ein einzigartiges maritimes Kinovergnügen freuen – und unter 700 Logenplätzen ihren Lieblingsplatz auswählen: Direkt an der Wasserkante laden zahlreiche Bars und Restaurants zum Open-Air-Hafenkino ein. Rote Samtsessel sucht man hier vergebens. Dafür gibt es Strandkörbe, Korbsessel und Segeltuch-bezogene Stühle. Und auf welchen der 700 Plätze an der Sonne die Wahl auch fällt: Der Film, der jederzeit nonstop auf der Schlei-Leinwand läuft, ist unterhaltsam, interessant, spannend. Eben: Großes Kino!