DBU will Umweltschutz bei privaten Yachten und Motorbooten forcieren - 400.000 Euro für Modellversuche
(ots/dbu) Wenn Schiffe durch die Wellen stampfen, "dampft" das Umweltrisiko häufig mit. Damit sich Muscheln und Algen an den Rümpfen nicht festsetzen, werden sie fast flächendeckend mit giftigen Unterwasseranstrichen "auf Stromlinie" gebracht. Die Auswirkungen der Schadstoffe auf Wasserlebewesen können allerdings verheerend sein. Wenn die Sportbootsaison jetzt beginnt, soll mit finanzieller Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) von rund 400.000 Euro nun ein Forschungspaket geschnürt werden, das den Schutz der Schiffe vor Bewuchs, aber auch den Schutz der Gewässer vor Gifteinträgen speziell bei privaten Yachten und Motorbooten im Auge hat und Alternativen finden soll. DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde: "Wir müssen mit Geräteherstellern, Reinigungsfirmen und Sportboot-Partnern Konzepte entwickeln, die wirksame, handliche, kostengünstige und umweltfreundliche Methoden zur Reinigung von Sport- und Motorbooten ermöglichen."
Oder: Baukunst in der Kirchenstraße 25 - Die Chamäleon-Wohnungen
(hk) Im stets so bieder daherkommenden Städtchen Preetz geht der Schwund um. An die 100 Bäume sind in der letzten Zeit im Preetzer Stadtgebiet verschwunden. Und nicht einmal der verantwortliche Bürgermeister Schneider kann an mancher Stelle genau sagen, wie und warum. Wie sollte er auch. Schliesslich sind erst im März 2012 vier Bäume genau vor seinem Haus verschwunden. So hat er nun einen noch besseren Blick auf Kirchsee und Stadtkirche als vorher. Damit nicht genug. Man beginnt zu ahnen, warum alle möglichen Stellen in der Preetzer Innenstadt mit Wohnungen zugepflastert werden sollen. Reine Vorsorge, denn in Preetz verschwinden ganze Wohnungen. Das Erstaunliche: In der Kirchenstraße 25 verschwinden Wohnungen, bevor sie überhaupt gebaut werden.
(ots/wsp-sh) Am Sonntag, den 12.05.2012, kam es auf dem Hauptdeck der Ro/Ro-Fähre "Stena Forecaster" zu einem nicht unerheblichen und gefährlichen Austritt von Ammoniakdämpfen. Personen wurden dabei nicht verletzt. Die Berufsfeuerwehr Lübeck rückte mit einem Gefahrgutzug an.
(hk) Schon seit Jahren fertigt Gunter "Tex" Küster in seiner Schneiderei Kostüme nach Maß. Der Stil der Bekleidung geht dabei von den Römern durch die Jahrhunderte hindurch bis in die Fünfziger Jahre. So vielfältig wie der "modische Stil" sind auch die Verwendungszwecke: Die bis ins Detail originalgetreuen Kostüme werden getragen bei Filmaufnahmen, im Theater, bei privaten Kostümfesten oder bei historischen Märkten. Neben der Schneiderei bietet Gunter Küster auch Kostümberatung an.
Nun hat Gunter Küster einen Schritt nach vorne gewagt. Am Sonntag, den 12. Mai eröffnete er in der Bordesholmer Mercatorstraße ein Ladengeschäft. Neben der Werkstatt gibt es jetzt auch einen Showroom, im dem Bekleidung aus verschiedenen Epochen, Hüte und Zubehör ausgestellt werden.
Die Eröffnung wurde stilecht gefeiert. Viele Gäste erschienen in ihren Kostümen, das Duo QuestWind aus der Nähe von Marburg spielte Musik auf traditionellen Instrumenten. Zu weiterer Musik wurde dann bis in den Abend hinein gefeiert.
Seenotfall mit Ruderbooten auf der Kieler Förde
(ots/wsp-sh) Am 11.05.2012 gegen 17:30 Uhr ging auf dem Revier der Wasserschutzpolizei Kiel die Meldung ein, dass auf der Kieler Förde 4 Wanderruderboote in Seenot geraten sind. Das Polizeiboot Neumühlen befand sich zu diesm Zeitpunkt in unmittelbarer Nähe und war innerhalb kürzester Zeit bei den Verunglückten. Das Polizeiboot Olsburg wurde ebenfalls besetzt und zur Unfallstelle entsandt. Die Ruderboote befanden sich in Höhe des Ostuferhafens und waren besetzt mit 15 Schülern und ihrem Betreuer.
Schiffahrtsexperte widerspricht dem NABU Deutschland
(ots/fh-fl) "Ein Kreuzfahrtschiff macht so viel Emissionen wie 5 Mio. Pkws". Mit dieser Nachricht schockierte der NABU mitten in der beschaulichen Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel Verbraucher, Schiffahrts- und Tourismusindustrie in gleichem Maße. Die Thesen waren derart offensichtlich falsch, einseitig und monokausal, dass sich das Maritime Zentrum der Fachhochhochschule Flensburg aus wissenschaftlicher Verpflichtung heraus genötigt sah hinter den Lobbyinteressen nach der Wahrheit zu suchen. Waren es zunächst sachliche technische Bedenken, ganzheitliche Betrachtungen zu den Marktrealitäten und Erörterungen zu den (nichtbeabsichtigten) Nebeneffekten der NABU-Forderungen, so zeigte sich schnell, dass vom NABU eher eine Kampagne als eine fundierte sachliche Analyse und Bewertung beabsichtigt war.
Drehstart in Rostock für neue Folge mit Anneke Kim Sarnau, Charly Hübner und Inga Busch
(ots/ndr) Krimi-Dreharbeiten in Rostock: Vom 8. Mai bis zum 8. Juni inszeniert Regisseur Alexander Dierbach eine neue "Polizeiruf"-Folge nach einem Buch von Florian Oeller in der
Hansestadt. Es ist bereits der siebte "Polizeiruf 110" aus Mecklenburg-Vorpommern mit Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner in den Hauptrollen. Der Titel ihres jüngsten Falles: "Fischerkrieg".
Hitze- und Kältewellen in Europa könnten zunehmen
(ifm) Wetterextreme wie sommerliche Hitzewellen und winterliche Kälteperioden können von der Erwärmung der Arktis verursacht werden. Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge kann die "Arktische Verstärkung", ein schneller Anstieg der Lufttemperatur in den nördlichen hohen Breiten, sowohl im Sommer als auch im Winter zu Temperaturextremen führen. Dies betont Dr. Vladimir A. Semenov, Meteorologe am GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel in seinem "News & Views"-Artikel im internationalen Fachmagazin "Nature Climate Change". Seiner Ansicht nach sollten globale Klimamodellierungen diesen neu entdeckten Mechanismus dringend einbeziehen.
(ots/wsp-sh) Am 03.05.2012 um 18:15 kollidierte das deutsche Passagierschiff "Nils Holgersson" mit der am Skandinavienkai festgemachten Fähre "Urd" und beschädigte diese bei einem Wendemanöver erheblich. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt, der Sachschaden ist erheblich. Es entstand durch den Wulstbug der "Nils Holgersson" an der Außenhaut der "Urd" ein ca. 16 m² großes Loch in einem Trimmtank. Im oberen Decksbereich wurde die "Urd" erheblich aufgerissen. Die Beschädigung des Trimmtanks unterhalb der Wasserlinie setzte sich bis zum unteren Ladedeck fort. An der Zwischenwand zum unteren Ladedeck entstand ein senkrechter ca. 15 cm mal 2 Meter großer Riss. Dadurch gelangte das Wasser über den beschädigten Trimmtank in den unteren Laderaum und flutete diesen vollständig. Dort waren bereits 14 Fahrzeuge verladen. Zum Glück wurde dieser Laderaum kurz vorher nach oben hin geschlossen und man hatte zur Unglückszeit mit dem Verladen an Oberdeck begonnen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Wasserschutzpolizei Lübeck - Travemünde.
(tash) Auf dem Ausflugsschiff die malerische Seenlandschaft der Holsteinischen Schweiz entdecken, mit einem Traditionssegler auf der Ostsee in See stechen oder per Dampfschiff die Elbe hinauf schippern – das Land zwischen den Meeren lässt sich am besten vom Wasser aus erkunden. Urlauber können Schleswig-Holsteins maritime Seite zudem bei zahlreichen Veranstaltungen wie dem Rahseglertreffen auf der Schlei oder dem Hafenfest auf der Insel Sylt entdecken. Weitere Informationen, Unterkünfte und Angebote gibt es auch im Internet unter www.sh-tourismus.de.
(ots/wsp-sh) Am 06.05.2012, gegen 17:20 Uhr, lief das mit 75 Fahrgästen besetzte Fördefahrgastschiff "HEIKENDORF" beim Ansteuern des Anlegers Friedrichsort in Kiel cirka 10 Meter westlich vom Anleger auf Grund. Die Fahrgäste wurden kurz darauf sicher vom Fährschiff "SCHILKSEE" übernommen. Anschließend schleppte die "FALKENSTEIN" den Havaristen frei und zurück zum Liegeplatz in der Hörn. Bei dem Seeunfall wurden weder Personen verletzt noch traten Betriebsstoffe aus. Ermittlungen des WSPR Kiel ergaben bisher, dass ein technischer Defekt als Ursache für den Seeunfall in Frage kommt. Für das Fährschiff wurde ein Weiterfahrverbot bis zur
Klassenbestätigung ausgesprochen.
Fährschiff "Nils Holgersson" rammt Ro/Ro Fähre "Urd"
(ots/wsp-sh) Am Donnerstagabend den 03.05.2012, um 18:15 Uhr, kollidierte das deutsche Passagierschiff "Nils Holgersson" beim Einlaufen am Skandinavienkai mit der am Anleger festgemachten Ro/Ro Fähre "Urd". Die Bordwand der "Urd" wurde mittschiffs auf einer
Länge von cirka zwei mal drei Metern aufgerissen, so dass Wasser in das Schiff läuft. Die Sektion, in der das Wasser reinströmt, konnte rechtzeitig geschlossen werden.
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